Stück für Stück wird die ursprüngliche Größe
und die Ausdehnung von St. Marien wieder sichtbar.
Der Parkplatz, der über 40 Jahre den Kirchenraum besetzt gehalten
hat, wird langsam kleiner und zurückgedrängt. Eines Tages wird
er gänzlich verschwinden.
Fundamente, alte Grabplatten, Mauersteine und Säulenfüße
werden wieder sichtbar und mit den Grabungen wird behutsam begonnen.
Mich erinnert dieser offene Boden an den Zeitraum nach der Sprengung im Sommer 1960 und an die Bauarbeiten zum Parktplatz 1962. Damals waren große Bagger aufgefahren und haben ohne Rücksicht auf die Funde im alten Kirchenboden die Grabplatten hochgerissen und den Fußboden gänzlich zerstört.
Jetzt arbeiten die Bodendenkpfleger an der Konservierung und an der
Gestaltung dieses Kirchenplatzes. Bald kann jeder wieder ahnen, welche
Ausmaße diese Kirche gehabt hat, aber auch wie groß der Verlust
dieses Bauwerkes für die Stadt ist.
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siehe Grundriss der Kirche